Easthawk Ranch

Urlaub, Wanderreiten, Kurse, gefĂŒhrte Ritte ...

... in Hetzendorf, Gemeinde Betzenstein !

Wanderreiten Station

Wanderreiten, was ist das?

Als Wanderreiten bezeichnet man mehrtĂ€gige Wanderungen zu Pferd. Im Mittelpunkt stehen dabei das Naturerlebnis, die langsame, ursprĂŒngliche und umweltfreundliche Art des Reisens, das bessere Kennenlernen sowohl der Landschaft als auch des Pferdes, mit dem man beim Wanderreiten den ganzen Tag zusammen ist und von dessen Wohlergehen das Ankommen am Ziel entscheidend abhĂ€ngt.

Übernachtet wird beim Wanderreiten auf Höfen, die Übernachtungsmöglichkeit fĂŒr Pferd und Reiter bieten, diese nennt man auch Wanderreitstationen oder manchmal auch unter freiem Himmel. Das GepĂ€ck wird entweder auf dem Reitpferd in Satteltaschen vor und hinter dem Sattel transportiert oder auf einem mitgefĂŒhrten Packpferd. Wanderreiten gilt als die Ă€lteste Form der Nutzung des Pferdes durch den Menschen. Es setzt ein ausgebildetes, gehorsames und verkehrssicheres Pferd mit ausreichende TragfĂ€higkeit des RĂŒckens und ein stabiles Fundament, sowie gesunde Beine voraus.


Vorbereitung und DurchfĂŒhrung:

Eine entsprechende Vorbereitung von Pferd und Reiter sind erforderlich. FĂ€higkeiten und Kenntnisse der Lederreparatur, Pflanzen-, ErnĂ€hrungs- und Futterkunde, Medizin und Tiermedizin, Hufbeschlag, Sprachen und regionale Kultur, Zollbestimmungen, Versicherung etc. runden das Profil des Wanderreiters ab. Die Übernachtungen werden meist vorgeplant und angemeldet. Eine spezielle Wanderreiteraustattung wie Satteltaschen. Notbeschlagswerkzeug und Wetterschutz sind sehr von Vorteil.
Die typischsten Wanderritte gehen ĂŒbers Wochenende oder sind Kurzurlaube von sieben bis zehn Tage Dauer, manchmal auch lĂ€nger. Meist wird in kleinen Gruppen oder auch allein geritten. Die meisten Wanderreiter reiten etwa sechs bis sieben Stunden tĂ€glich, zuzĂŒglich Pausen. Die Hauptgangart ist zumeist Schritt. Da Wanderreiten eher eine Form von Erlebnisurlaub ist und kein Hochleistungssport stehen die KM-Leistungen nicht im Mittelpunkt. Diese variieren daher sehr nach Kondition, GelĂ€nde und sportlicher Zielsetzung. Man kann jedoch sagen dass die Tagesleistung eines eingespielten Teams Reiter-Pferd die eines trainierten Fußwanderers etwa um ein Drittel bis zur HĂ€lfte ĂŒbertrifft.


Geschichte:

Im Mittelalter reisten Vornehme und Wohlhabende zu Pferd Ă€hnlich wie heutige Wanderreiter, im Unterschied zum gemeinen Volk, Mönchen und Studenten, die zu Fuß gingen. Jahrhundertelang waren Reisen zu Pferd nichts besonderes.